Veröffentlicht am: 02.04.14

Mit dem Tablet PC die digitale Welt erobern

Quelle: E-Plus und Stiftung Digitale Chancen


Bildmaterial zur Pressemitteilung

E-Plus Gruppe eröffnet gemeinsam mit der Schauspielerin Nina Vorbrodt älteren Menschen den Weg in das mobile Internet

Köln. Nach vier Monaten mit Tablet PC und Internetflatrate kamen die Senioren des gemeinsam von der Stiftung Digitale Chancen und der E-Plus Gruppe initiierten Projekts „Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren“ am Mittwoch im Städtischen Seniorenzentrum Köln-Riehl zusammen, um von ihren Erlebnissen mit der neuen Technik zu berichten. Die Senioren haben sich in den letzten Monaten mit den neuartigen Geräten und dem mobilen Internetzugang vertraut gemacht.

Tablets eröffnen Senioren Zugang zu den vielfältigen Möglichkeiten des Internets

Damit auch die Bevölkerungsgruppe 60+ am Internet teilhaben kann und Berührungsängste mit der neuen Technik verliert, hat E-Plus zusammen mit der Stiftung Digitale Chancen im Frühjahr 2012 das Projekt „Tablet PCs für Seniorinnen und Senioren“ in verschiedenen Senioreneinrichtungen ins Leben gerufen. In Köln stellte E-Plus den Seniorinnen und Senioren mehrere anwenderfreundliche Tablet-PCs ausgestattet mit einer Internetflatrate für vier Monate kostenlos zur Verfügung. Zwei der Geräte verbleiben von nun an dauerhaft in der Einrichtung. Die Stiftung Digitale Chancen betreut das Projekt und evaluiert begleitend, ob Tablet-PCs den Einstieg in die Internetnutzung erleichtern und dieser wachsenden Bevölkerungsgruppe den Anschluss an die digitale Gesellschaft ermöglichen können. Die ersten Erkenntnisse aus dem Projekt zeigen, dass Tablet PCs gerade denjenigen älteren Menschen, die bisher noch keine Erfahrungen mit Computer und Internet gemacht haben, große Chancen eröffnen.

„Die SBK beteiligen sich sehr gerne an der Aktion - bereits seit 1998 bieten wir interessierten Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, sich mit den Neuen Medien vertraut zu machen“, erklärt Gabriele Patzke, Leiterin des Städtischen Seniorenzentrums Köln-Riehl und stellvertretende Geschäftsführerin der Sozial-Betriebe-Köln. „Dank Tablet PC und WLAN ist es jetzt auch ohne großen Aufwand möglich, solche Angebote in die Pflegeheime hineinzutragen und so gerade mobil eingeschränkten Menschen Zugang zu den vielfältigen Möglichkeiten des Computers und des Internets zu bieten.“

Unterstützung erhalten die Kölner Senioren auch von ihrer Bürgermeisterin Angela Spizig: „Bei meiner Arbeit kommt es mir bei den Eingabegeräten auf Präzision und Schnelligkeit an, daher sind bisher für mich eine gute Tastatur und die Maus meine bevorzugten Werkzeuge geblieben, und deswegen liebe ich auch mein altes Blackberry. Ich bin sehr gespannt zu sehen, wie Menschen, die schon länger aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind, an die Handhabung des Tablet PC herangeführt werden, und wie sie mit den Touch Screen-Funktionen zurechtkommen“, so Spizig.

Gerhard Seiler, Geschäftsführer der Stiftung Digitale Chancen, ergänzte dazu: "Ich freue mich ganz besonders, dass dieses schon an vielen anderen Orten erfolgreiche Angebot nun auch in einer Kölner Einrichtung stattfinden konnte und von den Seniorinnen und Senioren so positiv angenommen wurde.“

Für eine Teilhabe der Kölner Senioren am mobilen Internet setzt sich auch die Schauspielerin Nina Vorbrodt ein. Vorbrodt war in der Kölner Einrichtung erschienen, um die Senioren bei ihren ersten Schritten im Netz zu motivieren. Sie lobte das Projekt und das Engagement für eine Teilhabe der älteren Generation am mobilen Internet. Sie selbst unterstützt ihre Eltern dabei, das mobile Internet kennenzulernen.

Senioren finden den Einstieg in das mobile Internet

Die Chancen, die das mobile Internet mit seinen zahlreichen Informationen, neuen Kontakten und Unterstützung für die selbständige Bewältigung des Alltags bietet, sind für die ältere Generation enorm. Gleichzeitig zeigen Studien aber, dass die Generation 60+ bei der Nutzung von Tablets noch weit hinter der Gesamtbevölkerung zurückliegt. So hat der Verband der IT-Branche BITKOM in einer Umfrage festgestellt, dass nur sechs Prozent der Ü60-Jährigen ein Tablet besitzen. In anderen Altersgruppen setzt bereits jeder Fünfte einen Tablet Computer ein - Tendenz stark steigend. Auch der Digital-Index der Initiative D21 zeigt, dass die ältere Generation noch mit dem Internet fremdelt. Gründe dafür sind unter anderem Datenschutz- und Sicherheitsbedenken, aber auch mangelnde Erfahrung im Umgang mit digitalen Medien.

„Man ist nie zu alt, um noch dazuzulernen. Tablet PCs und das mobile Internet öffnen den Senioren das Fenster zu einer neuen Welt. Wir freuen uns, dass das Projekt das Interesse vieler älterer Menschen am mobilen Internet geweckt hat,“ erklärte Deniz Taskiran, Managerin Unternehmenskommunikation & Politik bei der E-Plus Gruppe.

Bilder von der Übergabe der Tablet PCs finden Sie hier.

Pressekontakt:

Deniz Taskiran
E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG
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deniz.taskiran@eplus-gruppe.de

Gerhard Seiler
Stiftung Digitale Chancen
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T+49 (0)30-43727730
gseiler@digitale-chancen.org


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